Neutralität
Geschichtskarte: Erzählt ・ Verbindet ・ Überrascht.
Neutralität und die Schweiz während des 2. Weltkriegs
Seit 1815 anerkannten die europäischen Grossmächte am Wiener Kongress die immerwährende Neutralität der Schweiz und garantierten ihre territoriale Unverletzlichkeit.
Die Schweiz übernahm Schutzmachtmandate und hielt Kontakte zwischen verfeindeten Staaten aufrecht. Im Zweiten Weltkrieg bestanden zeitweise 219 Einzelmandate; heute vertritt sie unter anderem die USA im Iran sowie Russland und Georgien gegenseitig.
Es gibt keine Veranlassung unsere Neutralität zu verändern, wir sind damit seit 1815 gut gefahren.
Der entscheidende Punkt: Neutralität verpflichtet zur militärischen Nichtteilnahme – nicht zu moralischem Schweigen. Die Schweiz darf Angriffskriege und Menschenrechtsverletzungen verurteilen, Sanktionen verhängen und humanitäre Hilfe leisten. Neutralität ist laut Bundesrat ein aussenpolitisches Mittel, kein Staatszweck und kein allgemeines Gebot, alle Parteien politisch gleich zu behandeln.
In politisch unsicheren Zeiten wie heute, ist es umso wichtiger unsere bewährte Neutralität beizubehalten.
"Polen"-Baracken in Bergdietikon
Bergdietikon im 2. Weltkrieg
Auch unsere Gemeinde wurde durch den zweiten Weltkrieg geprägt. Die Männer waren im Militär und die Frauen übernahmen überall die Arbeit: auf dem Bauernhof, der Post, in der Schule und im öffentlichen Leben. Die polnischen Internierten, welche in Bergdietikon in einem Lager wohnten und Wege im Wald errichteten, brachten den Krieg ganz nah zu uns.
Link: 2. Weltkrieg
"Unsere" Polen in Bergdietikon












